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Design & Work

Jetzt mit zwei Verfahren zur Berechtigungsvergabe

Ab Version 3.1. hat migRaven einen zusätzlichen Modus zur Berechtigungsvergabe. Bekannt ist der “Tabellen-Modus”, bei dem die zu berechtigenden Objekte in die Tabelle einzutragen sind. Der neue Modus zeichnet sich besonders dadurch aus, dass Benutzer- und Gruppennamen nicht mehr geschrieben werden müssen. Man kann Objekte im AD suchen, in einer Zwischenablage parken und von dort oder aus einem Verzeichnis des Ausgangszustandes zu einem Zielverzeichnis ziehen und durch Ablegen dort berechtigen – daher  “Drag & Drop”-Modus.

1. Das Design & Work-Auswahl-Menü

Design & Work

Tabellen-Modus Drag & Drop Modus

Beide Modi sind sehr unterschiedlich, dadurch ergänzen sie sich recht gut.

2. Tabellen-Modus

2.1. Rechte zuordnen – Rechte-Mapping

Der erste Schritt im Tabellen-Modus ist das Rechte-Mapping. Dabei werden Ihnen die beim Projekt-Scan gefundenen von den Standard-Rechten abweichende Rechte angezeigt und Sie haben die Möglichkeit festzulegen, in welche Standard-Rechte die einzelnen abweichenden Rechte umgewandelt werden sollen.

2.2. Tabelle füllen und Berechtigungen modifizieren

Der Tabellen-Modus zeigt die Berechtigungen in einer tabellarischen Form. Das entspricht dem “Design & Work”-Modus der Vorgänger-Versionen. Dieser Modus ermöglicht folgende Funktionen:

  • “Tabelle füllen” aus dem Scan des Quell-Shares
  • Tabelle füllen über den Zwischenspeicher (z.B. aus einer Tabellenkalkulation)
  • manuelle Vergabe von Berechtigungen auf vorhandene Verzeichnisse
  • Einfügen zusätzlicher Verzeichnisse mit Berechtigungen
  • Kennzeichnung von Verzeichnissen mit „Vererbung unterbrechen“. Wichtig ist, dass zu diesem Verzeichnis auch Berechtigungen vergeben werden.

Nur im Tabellen-Modus können große Datenmengen (Verzeichnisse und Berechtigungen) aus dem Verzeichnisscan bzw. aus einer Tabelle sehr schnell übernommen werden.

Abgeschlossen wird der Tabellen-Modus mit “Speichern des Arbeitsstandes und Weiterarbeit im Drag&Drop-Modus“.

3. Drag & Drop-Modus

Beim Drag&Drop werden die gescannten Berechtigungen in einem Verzeichnisbaum dargestellt.

Verzeichnisse für den Sollzustand können einzeln aus dem Ausgangszustand übertragen werden. Zusätzliche Verzeichnisse, die nicht im Ausgangszustand vorhanden sind, können über das Kontextmenü angelegt werden. Auch können hier Ordner direkt gelöscht oder umbenannt werden und Vererbungsunterbrechungen sind über das Kontextmenü möglich.

Der Drag&Drop-Modus zeichnet sich besonders dadurch aus, dass Benutzer- und Gruppennamen nicht mehr geschrieben werden müssen. Man kann Objekte im AD suchen, in einer Zwischenablage parken und von dort oder aus einem Verzeichnis des Ausgangszustandes zu einem Zielverzeichnis ziehen und dort ablegen (d.h. berechtigen), daher auch “Drag and Drop”.

Abgeschlossen wird die Berechtigungsvergabe mit dem Button „Sollzustand erstellen“

4. Zusammenfassung

  1. Der Tabellen-Modus kann vor dem Drag & Drop-Modus aufgerufen werden. Er kann auch übersprungen werden.
  2. Die Pfade sollten im Tabellen-Modus angelegt werden.
  3. Abgeschlossen wird der Tabellen-Modus mit “Speichern des Arbeitsstandes und Weiterarbeit im Drag&Drop-Modus”.
  4. Nach dem ersten Arbeitsschritt im Drag&Drop-Modus ist eine Rückkehr zum Tabellen-Modus nicht mehr möglich.
  5. Abgeschlossen wird die Berechtigungsvergabe immer mit dem Button „Sollzustand erstellen“
  6. Mit der Reset-Funktion kann man zum Drag&Drop-Modus zurückkehren. Eine Rückkehr zum Tabellen-Modus ist nicht möglich. Zum Abschluß muss wieder der Sollzustand erstellt werden.