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Die Grüne Wiese

1. Notwendigkeit der „Grünen Wiese“

Sollen die Berechtigungen eines Shares auf einem Server migriert werden, so gibt es dafür zwei Möglichkeiten. Entweder man migriert innerhalb des Shares oder man erstellt parallel zum Quell-Share einen Ziel-Share, den man aufbaut und dem man schließlich den Namen des Quell-Shares gibt. Die erste Variante ist mit migRaven zwar möglich, beinhaltet aber alte und neue Berechtigungen und erfordert Nacharbeit. Die zweite Variante mit dem Aufbau eines parallelen Shares ist  nur sinnvoll. Doch welchen Namen gibt man dem parallelen Share? Soll der Quell-Share sowieso umbenannt werden, gibt man dem Ziel-Share den neuen Namen. Meist soll aber der Name erhalten bleiben, d.h. der Ziel-Share soll den gleichen Namen erhalten wie der Quell-Share. Zwei gleiche Freigabe-Namen auf einem Server sind aber nicht möglich. Daher erhält der neue Share erstmal einen beliebigen Namen, z.B. „Grüne Wiese“. Nach der Migration, d.h. nach dem Erstellen der Berechtigungen und dem Kopieren der Daten, muss dann der Quell-Shell umbenannt werden und der neue Share kann den ursprünglichen Namen des Quell-Shares erhalten.

2. Kann ich nachträglich die Freigabe- und Verzeichnisnamen beliebig ändern ?

1. Wie in der Gruppenkonfiguration ersichtlich sind der Freigabename optionaler und der Verzeichnisname obligatorischer Bestandteil des Namens für die Berechtigungsgruppe.  Dieser sprechende Gruppenname soll uns sagen, wo die Gruppe hauptsächlich Berechtigungen vergibt und welche. Eine Namensänderung des Verzeichnisses wirft dieses Konzept über den Haufen.

2. Sollen die von migRaven erstellten Berechtigungsgruppen danach von 8MAN genutzt werden, müssen nicht nur die Gruppennamen eingehalten werden, sonst nimmt 8MAN diese Gruppen nicht an. Auch ein Parameter der Berechtigungsgruppe, die „Beschreibung“, im AD einsehbar, enthält Server-, Freigabe- und Verzeichnisnamen. Auch diese müssen korrekt sein.

-> Also ein klares NEIN. Die Freigabe- und Verzeichnisnamen sollten nachträglich nicht verändert werden.

3. Nutzung in migRaven

Das Problem besteht nur bei der Migration per Scan, da hier Quelle und Ziel auf dem gleichen Server liegen. Bei Bulk- und Novell-Migration besteht das Problem nicht, da die Quelle außerhalb des Windows-Servers liegt und somit der Ziel-Share gleich seinen endgültigen Namen erhalten kann.

Angegeben werden die Freigabe-Namen für Quell- und Ziel-Pfad schon bei der Projekterstellung. Für den Ziel-Pfad geben wir „Grüne Wiese“ an.

Durch den Menüpunkt „Deploy ACL“ wird eine „Grüne Wiese“ mit Verzeichnisbaum und den neuen Berechtigungen erstellt. Die „Grüne Wiese“ ist ein leeres, aber voll berechtigtes Duplikat des Verzeichnisbaumes.

Die „Grüne Wiese“ gibt es, damit der ganze Prozess so entspannt wie möglich durchgeführt werden kann. Das bedeutet für Sie: Es gibt keine zeitlichen Abhängigkeiten zwischen den Arbeitsschritten und Einschränkungen für die User.

Denn das Schreiben der ACLs kann je nach Anzahl der Dateien im Verzeichnisbaum manchmal schon Tage dauern!

 

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