Datenaufbewahrung

Im Webclient findet sich unter „Konfiguration“ die Option Datenaufbewahrung

Diese Funktion stellt dem Administrator oder berechtigten Data Owner eine Archivierungsfunktion für die angelegten Projekte und ihren Inhalt zur Verfügung.
Der ausgewählte Ordner wird samt aller Dateien und Unterordner an den dafür vorgegebenen Pfad transferiert. Gleichzeitig wird ein symbolischer Link im Originalordner erstellt welcher direkt an den neuen UNC-Pfad verweist.

Wichtig:
Das verwenden von symbolischen Links ist per default nicht aktiv und muss aktiviert werden.
Die entsprechende Anleitung dazu finden Sie am Ende dieses Artikels

 

 

Konfiguration der Vorlagen

 

 

 

 

Die Verwaltung der Vorlagen für Datenaufbewahrungsrichtlinien lässt Sie eigene Vorlagen für die Datenarchivierung erstellen und bearbeiten.

Die Standarteinstellung ADHOC verwaltet die Optionen für die Sofort-Archivierung eines ausgewählten Ordners. Unter Neue Vorlage erstellen lässt sich eine eigene Vorlage konfigurieren und ablegen.

Die ausgewählte Vorlage kann entsprechend benannt und aktiviert oder deaktiviert werden.

Die ADHOC Konfigurierung wird für die manuelle Option angewendet. Sie können damit einzelne Ordner aus dem Diagramm direkt für die Datenaufbewahrung auswählen in dem Sie die angezeigte Funktion nutzen.

Die Protokollierung des Vorgangs kann auch auf Wunsch aktiviert werden. Die Datei wird dann unter \ProgramData\migRaven\archiveLog angelegt, wobei der archiveLog Ordner zuerst erstellt werden muss.

Die E-Mail-Einstellung im Migrations-Client muss zuerst konfiguriert sein um die automatische E-Mail-Benachrichtigung nutzen zu können.  Diese Option versendet nach Abschluss einer geplanten Archivierung eine Bestätigungs E-Mail an den angegebenen Data-Owner.  Auf Wunsch auch mit einer rudimentären oder vollständigen Zusammenfassung in Form einer .csv Datei.

Hier definieren Sie Zeitfenster an denen Datenaufbewahrungsaufgaben von migRaven ausgeführt werden sollen. Für ADHOC-Aufgaben prüft migRaven alle 15 Minuten ob Aufgaben pendent sind. Aufgaben die über eine eigene Richtlinie hinzugefügt sind werden 1x pro Stunde geprüft und gegebenenfalls ausgeführt.

Externe Speicherpfade

In der Standarteinstellung Zielpfad wird der Ordner innerhalb des ausgewählten Ordners angelegt (Innerhalb der Projektwurzel).

Es besteht aber alternativ die Option den Zielpfad extern auszulagern:

Verzeichnisse und Dateiformate ausschliessen:

In den Einstellungen lassen sich spezifische Dateiformate (Endungen) und ganze Verzeichnisse
von der Archivierung ausschliessen.

Geben Sie die entsprechenden Parameter in die dafür vorgesehene Box und speichern Sie die Änderungen ab

Dabei ist zu beachten:

 

-Die Datenaufbewahrungsrichtlinie schreibt generell mit dem Account des angemeldeten Resource Scan Service. Es ist also wichtig dass der Zugriff auf den externen Zielpfad für diesen Account gegeben ist.

-Es wird jeweils nur ein Data Owner auf ein Hauptverzeichnis gesetzt. Sollte der selbe Data Owner auf mehreren, unterschiedlichen Verzeichnissen berechtigt sein kann dies einen Error 500-Fehler beim Aufrufen des WebClients auslösen.

 

Symbolische Links aktivieren

-Die Standarteinstellung für die symbolischen Links sieht folgendermassen aus:

Sie können den Status abrufen in dem Sie die Command-Konsole aufrufen und den Befehl
fsutil behavior query SymlinkEvaluation
ausführen.

 

 

Wenn der Quellpfad auf der lokalen Maschine liegt ist dies ausreichend. Für die andere, remote->remote  ausgeführte Variante, müssen die symbolischen Links für remote->remote aktiviert werden.

Dies kann mit der Befehlszeile fsutil behavior set SymlinkEvaluation R2R:1 ausgeführt werden

 

Weitere Informationen zum Thema Symbolische Links

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